Am Tisch
Annika & Marc
„Null Gramm Dosage, 45 Jahre alte Reben, eine einzige Parzelle. Klarer geht Chardonnay kaum.“
Wer ihn macht
Hélène Beaugrand stammt aus einer Winzerfamilie in Montgueux, einem einzelnen Hügel bei Troyes, den fast alle für Chardonnay kennen. Nach Jahren im Weinbau und in der Önologie – auch in Südfrankreich und im Ausland – kam sie 2018 zurück und gründete ihr eigenes Haus.
Drei Hektar, begrünte Böden, keine Herbizide, HVE Level 3. Im Keller Edelstahl, vollständige malolaktische Gärung und viel Geduld. Gearbeitet wird parzellenweise: Fast jede Cuvée trägt den Namen ihrer Lage.
Drei Hektar, begrünte Böden, keine Herbizide, HVE Level 3. Im Keller Edelstahl, vollständige malolaktische Gärung und viel Geduld. Gearbeitet wird parzellenweise: Fast jede Cuvée trägt den Namen ihrer Lage.
Alte Reben von rund 45 Jahren auf der Lage Le Grand Carré – 3.000 Flaschen und 400 Magnums
So schmeckt er am besten
- Temperatur
- 9–10 °C
- Glas
- Weißweinglas, tulpenförmig – zum Beispiel Riedel Hermitage, damit Struktur und Mineralität Raum bekommen
- Moment
- Dienstagabend, Fenster offen, ein Glas vor dem Kochen
Was dazu passt
Gebratene Jakobsmuscheln auf Sellerie-Apfel-Püree mit Zitronenverbene & Buchweizen
Für 4 Personen
Zutaten und Zubereitung
Das brauchst du
- 12 Jakobsmuscheln
- 300 g Sellerie
- 1 Apfel
- 50 g Buchweizen
- Zitronenverbene
- Butter
- Salz
So geht es
- Sellerie und Apfel weich garen und fein pürieren.
- Buchweizen in der Pfanne ohne Fett rösten, bis er duftet.
- Jakobsmuscheln salzen und in Butter je Seite 1–2 Minuten braten.
- Auf dem Püree anrichten, mit Buchweizen und Zitronenverbene bestreuen.
Warum das passt
Null Dosage heißt: nichts rundet ab. Das Sellerie-Apfel-Püree übernimmt das – der Apfel spiegelt die grüne Frucht, die feine Süße des Selleries fängt die Trockenheit auf. Der geröstete Buchweizen greift die Mineralität auf und verlängert den salzigen Abgang der Muscheln.
Wenn es schnell gehen soll
Rosmarin-Meersalz-Cracker (z. B. Dr. Karg's).
Wie war er?
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Das steckt drin
- Champagner
- Hélène Beaugrand – Le Grand Carré, Brut Nature Blanc de Blancs
- Stil
- Blanc de Blancs, frisch & mineralisch
- Region
- Montgueux · Côte des Bar (Aube)
- Lage
- Parzelle „Le Grand Carré“, Bas de Coteaux, Südost-Exposition
- Boden
- Weicher Turon-Kalk und Silex, begrünt, alte Reben von rund 45 Jahren
- Rebsorten
- 100 % Chardonnay
- Ausbau
- Edelstahltank, malolaktische Gärung vollständig
- Hefelager
- 36 Monate
- Dosage
- Brut Nature, 0 g/l
- Menge
- 3.000 Flaschen und 400 Magnums
- Charakter
- Spritzig und glasklar, vibrierende Säure, straffe Textur
Was du im Glas findest
- Zitrus
- Grüner Apfel
- Kreide
- Salz
„Zitrus, grüner Apfel, Kreide, Salz – und eine Säure, die Zug hat, ohne spitz zu werden. Für alle, die Brut Nature nicht als Extrem verstehen, sondern als Stil.“
Annika & Marc · Your Champagne
Drei oder sechs Flaschen? Oben auf der Seite.
